A
Tergo
Stellung beim Geschlechtsverkehr. Der Mann nähert
sich der Partnerin von hinten. Am häufigsten
wird diese Stellung praktiziert, indem die Frau vor
dem Mann kniet - diese Liebes-Position ist jedoch
auch im Stehen oder im Liegen möglich.
Abrichten
Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen
Sexualität. Um selbst größtmögliche
Befriedigung zu finden, macht sich eine Person eine
andere durch Bestrafen, Demütigung oder ähnliche
sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind die
Bestraften masochistisch veranlagte Menschen, die
es genießen, in dieser demütigenden Position
ihre sexuelle Lust auszuleben.
Analerotik
Die Begeisterung für den Po ist so alt wie der
Sex und hat ebensoviele Gesichter wie gute Gründe.
Erstens laufen am Hintern zahlreiche Nerven zusammen,
die die Berührung durch Kneten, Streicheln oder
Massieren zu einem grossen Vergnügen machen;
und zweitens weckt die Betrachtung eines wohlgeformten
Gesässes bei Männern wie Frauen archaische
Instinkte. Dabei vergessen Männer häufig,
dass der weibliche Po nur deshalb beim Gehen so schön
wackelt, weil bei Frauen die Oberschenkelknochen nicht
exakt parallel zum Rückgrad verlaufen.
Analverkehr
Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus
eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal
vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene
Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich
reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine
anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den Analverkehr
- der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese
Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr
für beide Partner eine völlig neue sexuelle
Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen.
Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen
sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner.
Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen
Entdeckung diese neuen Erfahrungen. Da die Afterregion
selbst bei Erregung nicht über eine natürliche
Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die
Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen
zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften
Irritationen zu schützen. Der Mann sollte dabei
ganz tief eindringen, da sonst das Sperma leicht hinauslaufen
kann. Durch diese "Rückbefruchtung" werden 8 % der Frauen trotz Analverkehr schwanger.
Anilingus Der Anilingus (lat. anus „After“ und lingere „lecken“; engl. Rimming oder Rim-Job; auch als Oroanalkontak, Zungenanal, Afterlecken oder lateinisch inkorrekt als Analingus bezeichnet) stellt eine orale Sexualpraktik dar, bei welcher der Anus, meist inklusive Dammregion, mit Lippen und Zunge stimuliert wird, und kann sowohl oberflächlich als auch durch Penetration des Anus mit der Zunge erfolgen. Die Analregion ist mit zahlreichen Nervenenden besetzt und gehört zu den erogenen Zonen vieler Menschen.
Neben Küssen ist es eine der wenigen Sexualpraktiken, die unabhängig von dem jeweiligen Geschlecht der Partner ist, da kein primäres oder sekundäres Geschlechtsmerkmal involviert ist. Entsprechend existieren heterosexueller Anilingus und homosexueller Anilingus zwischen Männern und zwischen Frauen gleichermaßen.
Arabisch
Bei dieser Technik taucht der Mann seinen Penis in
warmes Öl ein und dringt in die Frau hinein.
Für die Frau ein wohlig warmes Gefühl. Kann
auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber"
wird oftmals als Synonym für Schwule benutzt.
die arabische Möse ist dementsprechend der Anus.
Bastinade
Schläge auf die Füsse.
BDSM
Bondage Discipline Sado Maso. Zu deutsch: Fesselung &
Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus.
Besamung
Der Mann kann ohne Kondom abspritzen. Es gibt verschiedene
Arten von Besamungen: Gesichtsbesamung - ins Gesicht Körperbesamung
- auf den Körper Brustbesamung - auf den Busen.
Bukkake
(jap. von dem Verb bukkakeru, deutsch beträufeln, bespritzen) ist eine Praktik des Gruppensex, bei der mehrere Männer in das Gesicht einer knieenden, sitzenden oder liegenden Person ejakulieren.
Bondage
Bondage ist englisch, spricht sich 'Bondidsch' und bedeutet
so viel wie Knechtschaft. Einer hat die Oberhand. Er oder
sie wird "Top" genannt und darf mit dem "Bottom"
dem Untergebenen - alles anstellen, was er/sie will. Für
den Bottom besteht der Kitzel darin, sich dem Willen des
anderen auszuliefern. Manchmal genügt dazu schon das
einfache Fesseln der Handgelenke. Egal wie robust die Fesselung
oder wie gemein die Demütigung ist: Der Top steuert
die Handlung, indem er den Bottom einem Gefühlswechselbad
aus Schmerz, Lust, Frustration und Befriedigung aussetzt.
Busen-Sex
Busen-Sex, oft auch als "spanischer Verkehr" bezeichnet.
Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr
ausschliesslich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird
zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert. Liebhaber
von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal
zu ihrer Befriedigung.
Cunnilingus
Cunnilingus ist lateinisch, meint aber "französisch".
Denn cunnus ist die weibliche Scham und lingus bedeutet
Lecken. Der Altphilologe zählt eins und eins zusammen
und weiss bescheid. "... und mein Mund sinkt tief und
weich in ein wonnevolles Himmelreich". Die Vagina wird
von einer Frau oder von einem Mann geleckt. Wenn eine Frau
eine Frau leckt kann man auch Lesbolingus sagen.
Dark Room
Die Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel
im Hinterzimmer einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet
sein - wichtig ist, dass es sich dabei um einen fensterlosen
oder absolut abgedunkelten Raum handelt. Die Gäste
gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen
Erlebnis hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist
nicht zu erkennen, wer der Partner ist, den man blind fühlt.
Man lässt seine Hände die fremden Körper
erforschen, die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man
einen Partner gefunden hat, der einem zusagt. Im Dunkeln
ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für
ein aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage
und sogar für einen aufwühlenden Geschlechtsakt.
Das alles ohne das Gesicht und den Namen des Partners zu
kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und
Erleben zählt bei diesem Spiel in der Dunkelheit. Darkrooms
finden sich vorwiegend in der Schwulenszene.
Deep Throat
Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen. Diese
Praktik bekam ihren Namen durch den gleichnamigen Porno-Klassiker
mit dem extremen Penis von John Holmes.
Dehnungsspiele
Erweiterung des Anus oder der Vagina mit bestimmten Geräten
wie großen Dildos, den Händen und ähnlichem.
Dildo
Künstlicher Penis, von Frauen oft zur Selbstbefriedigung
benutzt. Wird in verschiedensten Formen, aus verschiedensten
Materialien hergestellt. Elektrisch betriebene werden als
Vibrator oder Massagestab bezeichnet.
Domina
Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte
Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina
ist schon durch ihre Kleidung und ihre deutlich sichtbaren
Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu
erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich
wirkende Frau. Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft
extrem masochistisch veranlagt, können ihre sexuelle
Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben.
Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter
einer stärkeren, dominanten Frau, andere dagegen müssen
körperlich misshandelt und gequält werden, um
zu einem Orgasmus zu gelangen.
Doppeldecker
Doppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des
Geschlechtsverkehrs, der häufig von einer Frau mit
2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die
Frau zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem
Penis in die Scheide der Frau, und der zweite gleichzeitig
mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der Mann,
der in den Po penetriert, sollte darauf achten, eine Gleitcreme
zu benutzen, da der After keine eigene Feuchtigkeit entwickelt!
Meist bringt diese Stellung eine sehr hohe Lustempfindung
für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen bedient
werden.
Dreiloch
Bezeichnung einer Frau, die sowohl vaginal, anal als auch
oral befriedigt werden mag. Gebräuchlicher ist vielfach
der Begriff der "Dreilochstute".
Faustfick
Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser
Sexpraktik auch Fisten genannt, wir die Hand oder gar der
ganze Unterarm in den Hintern eingeführt. Dies ist
jedoch oft nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim
Fisten ist Vertrauen und Vorsicht sehr wichtig. Es gehört
auch jede Menge Gleitmittel dazu, besonders beliebt das
fetthaltige "Crisco" und Gummihandschuhe sollten
auch verwendet werden. Analverkehr ist nach dem Fisten sehr
kritisch, da die Analschleimhaut mit Sicherheit kleinste
Verletzungen aufweist und durch das fetthaltige Gleitmittel
die Wirkung eines Kondoms beeinträchtigt wird.
Fellatio
Vom lat. Verb fellere = saugen. Die orale Beschäftigung
mit der Vagina läuft dabei unter Cunnilingus, das Lecken
und Saugen am Penis hingegen unter Fellatio. Leckt eine
Frau nennt man Sie Fellatrice. Ein räumlich naher Verwandter
der beiden ist der sogenannte Anilingus, bei dem der Anus
mit der Zunge gereizt wird.
Fetischismus
Der Begriff entstammt wahrscheinlich den lateinischen Verb
facere = machen, tun und dem portugisischen Wort feitico
für Zauber bzw. Wahn. Unter Fetischismus versteht man
im westlichen Kulturkreis die Tatsache, dass ein Mensch
nur im Zusammenhang mit irgendwelchen Gegenständen,
Handlungen oder Situationen eine sexuelle Lust verspürt
und zu sexuellen Handlungen fähig ist. Das können
im Prinzip alle Gegenstände sein. Sofern eine Person
bestimmte Gegenstände hin und wieder zur Luststeigerung,
vor allem beim Partner, verwendet, wie z.B. reizvolle Unterwäsche,
ist dies sicherlich als völlig "normal" anzusehen.
Krankhaft und daher behandlungsbedürftig wird der Fetischismus,
wenn er zwanghaft wird, mit Ekelgefühlen und/oder schweren
Selbstvorwürfen verbunden ist oder gar zu Verletzungen
der Person selbst oder anderer Menschen führt. Natürlich
gibt es auch hier zahlreiche Übergangsformen, die nur
dann zum Problem werden, wenn die Veranlagung von dem Betroffenen,
dem Partner oder der Umwelt als solches empfunden wird.
Ficken
Das Wort Ficken wird heute als vulgärer Ausdruck für die Ausübung des Geschlechtsverkehrs gebraucht. Meist bezeichnet es dabei die Handlungen eines Mannes. Es hat ursprünglich eine weitergehende Bedeutung und wird gelegentlich noch in anderen Zusammenhängen gebraucht.
>>Herkunft
In katalanischer Sprache bedeutet das Verb „ficar“ hauptsächlich „stecken“; Es ähnelt also der deutschen Herkunft, das Spanische „ficar“ entstammt allerdings dem lateinischen „facere“, und bedeutet nur „machen“ oder „herummachen, schmusen“, nicht (unbedingt) mehr, wie es im Deutschen der Fall ist.
Finger-Fucking
Einführen eines Fingers in den After. Mit einem oder
mehreren Fingern am und im Hintern des Partners herum zu
Spielen kann sehr aufregend sein.
Fisting
siehe Faustfick.
Flagellation
Das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles
Vergnügen und Befriedigung zu erlangen. Flagellation
ist besonders im Sado-Masochismus verbreitet, wobei sexuelle
Bedürfnisse dieser Art frei ausgelebt werden. Für
Flagellations-Liebhaber gibt es inzwischen eine grosse Zahl
von Magazinen, Büchern und sogar Videos, mit denen
sie ihre sexuellen Neigungen bis zu einem gewissen Grad
zumindest visuell befriedigen können.
Französisch
Orale Liebes-Technik, die mit Mund und Zunge ausgeübt
wird.
Formen der Prostitution
Die gewerbsmäßige Prostitution gibt es in mehreren Varianten, welche sehr stark von Herkunft, gesellschaftlicher Schicht und Bildungsgrad der jeweiligen Person abhängen. In der folgenden Aufzählung sind sie nach Hierarchie aufsteigend angegeben:
- Öffentliche Einzelpersonen-Prostitution: Die Prostituierten stehen an bestimmten, offiziell dafür vorgesehenen oder inoffiziell bekannten, offen einsehbaren Stellen und bieten sich potentiellen Kunden an. Abwandlungen sind Prostitution an Straßen, in Hotelbars, Raststätten und an ähnlichen Orten. Relativ neu ist die Verrichtungsbox als kontrollierte Variante des Staßenstrichs. Bei der Straßenprostitution findet der Sex in der Regel entweder im Auto oder in Hotels statt, oft in so genannten Stundenhotels, die darauf spezialisiert sind.
- Wohnwagenprostitution: Diese Geschäftsform findet man an einigen Land- und Bundesstraßen, zumeist im ländlichen Raum. Die Prostituierten warten in Wohnwagen, die an Parkplätzen, Autobahnraststätten oder Feldwegmündungen stehen, auf Kunden.
- Prostitution in Bordellen: Hier findet die Prostitution in speziellen Häusern statt, die über einen Kontaktraum verfügen, in denen der Freier eine Prostituierte oder einen Stricher (House of Boys) auswählen kann und dann mit ihr oder ihm ein Zimmer für den Sex (ähnlich einem Stundenhotel) aufsucht. Abwandlungen sind Laufhäuser oder Straßen mit schaufensterähnlichen Räumen im Erdgeschoss, in denen die Prostituierten sitzen (zum Beispiel die Herbertstraße in Hamburg oder die Helenenstraße in Bremen).
- Modellprostitution: Die Prostituierten mieten Zimmer in so genannten Modellwohnungen an, die häufig ehemalige Gewerberäume oder Mietwohnungen sind. Sie werben in Lokalzeitungen oder im Internet, um Kunden anzuziehen. Eine Sonderform dessen ist die Terminwohnungs- bzw. Reiseprostitution: Prostituierte, die über eine gewisse Zeitspanne in verschiedenen Orten jeweils eine kurze festgelegte Zeit arbeiten und dann weiterziehen. Viele Häuser setzen gezielt auf diese Art der Arbeit, weil sie immer frische, neue Gesichter und damit steten Kundenzulauf garantieren. Oftmals sind diese Häuser landes- oder gar bundesweit untereinander vernetzt, ähnlich wie bei einer Ladenketten, und die Arbeitnehmerinnen sind als feste Angestellte in das Rotationsprinzip eingebunden. Um immer eine ausreichende Besetzung des Teams in sämtlichen Häusern zu gewährleisten, gibt es „feste Rotatoren“, meistens weniger flexible Nebenerwerbs-Prostituierte mit festen familiären Bindungen und aus anderen beruflichen Erwerbszweigen, die ihre Arbeitszeiten fest terminlich mit den Einsatzorten vereinbaren und abgleichen, und „spontane Springer“, zum größten Teil haupterwerbliche Prostituierte, die quer durch die Lande geschickt werden können, um eventuellen Bedarf zu decken.
- Prostitution auf Anruf (Callgirls, Callboys): Die Prostituierten werden direkt oder über eine Agentur gebucht. Die gewünschte Dienstleistung wird beim Kunden zu Hause, in einem Hotel oder in der eigenen oder extra angemieteten Wohnung vollzogen. In der gehobenen Callgirl-Szene (Escortdienst) gehen die gebuchten Damen und Herren u. U. auch auf Reise oder lassen sich auf Bestellung ins Ausland ein- und ausfliegen.
- Eine Sonderform der Prostitution stellt das Angebot sog. Surrogatpartner (auch Sexualassistenz oder Sexualbegleitung genannt) dar: Menschen, die aufgrund einer Behinderung keine andere Möglichkeit der sexuellen Befriedigung haben oder mangels eigenem Partner in einer Sexualtherapie niemanden haben, mit dem sie z. B. aufgrund einer Potenzschwäche neues Vertrauen schöpfen können, nehmen die Dienste von männlichen oder weiblichen Ersatzpartnern in Anspruch. Sexualassistenten sind, etwa durch inzwischen existierende spezielle Ausbildungsgänge, auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen spezialisiert bzw. speziell therapeutisch geschult. Im Gegensatz zu vielen anderen therapeutischen bzw. behinderungsspezifischen Hilfen obliegt die Finanzierung dieser Dienstleistung den betroffenen Menschen, da eine Kostenübernahme etwa durch das Sozialamt bisher nur in seltenen Einzelfällen erfolgt ist. Auch eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse (‚Sex auf Krankenschein‘) ist in Deutschland – anders als etwa in den Niederlanden – gesetzlich ausgeschlossen. In Dänemark werden mit staatlicher Hilfe bessere Möglichkeiten zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse für behinderte Menschen angeboten, d. h. es werden nach Wunsch Prostituierte für diese Menschen engagiert.
- S/M- Studios: Eine Prostitutionsform, welche auf den sexuellen Genuss von Strenge und Schmerz aufbaut. Die aktiv Ausübenden werden Domina/Dominus genannt, die passiv Ausübenden Sklave/Sklavia (sic!). Diese Szene zählt sich selbst nicht gerne zum herkömmlichen Prostitutionsgewerbe dazu. Mehr dazu unter Suchbegriff S/M.
Prostitution findet je nach örtlicher Sittenverordnung statt. Manche Städte haben Sperrbezirke eingerichtet. Das heißt, dass Prostituierte ihrem Beruf nur an Orten nachgehen dürfen, in welchem kein Wohngebiet ist und sich keine Schulen, Krankenhäuser, Kirchen oder sonstige soziale oder religiöse Einrichtungen befinden. Oft bildete sich im Rahmen dessen nicht selten ein Rotlichtmilieu, wenn nicht gar ein ganzes Rotlichtviertel aus. Vgl. Hamburg St. Pauli oder Frankfurt a. M., Bahnhofsviertel.
Siehe auch: Gelegenheitsprostitution, Straßenstrich
Gangbang
Eine Art von Gruppensex, die eher selten vorkommt: Eine
Frau hat mit sehr vielen Männern Geschlechtsverkehr.
Auch in der Schwulenszene nennt man den Geschlechtsverkehr
eines Mannes mit mehreren so. Allgemeiner wird dies auch
als Gruppensex, Orgie, Triosex oder Triple bezeichnet.
Griechisch
Analverkehr. Griechisch ist der Ausdruck für jeden
Sex, wo der Penis in den After eingeführt wird. Auch
Pedicatio genannt.
Hure
(ahd. huora, mhd. huore) ist eine ursprünglich abwertende Bezeichnung für eine Prostituierte, (z.B. im Dreißigjährigen Krieg als „Trosshure“). In der Umgangssprache wird dieser Begriff auch für Frauen mit häufig wechselnden Sexualpartnern gebraucht.
Etymologie und Begriffsgeschichte
Das Wort leitet sich von der indogermanischen Wurzel *qār „begehrlich, lieb“ ab, aus der sich etwa auch das lateinische carus „lieb, teuer“ entwickelt hat. Im Althochdeutschen bezeichnete huor nicht nur die Prostitution im Besonderen, sondern den außerehelichen Beischlaf im allgemeinen; huora wurde so auch in der Bedeutung „Ehebrecherin“ gebraucht. Eine Entsprechung für ehebrüchige Männer ist nur im Gotischen (hôrs) und Altnordischen (horr) bezeugt. Das Wort Hure wurde auch als Schimpfwort für Frauen benutzt, insbesonders wenn diese sexuell selbstbestimmt bzw. aktiv waren. In den letzten Jahren hat das Wort durch die Aktivitäten verschiedener Huren-Vereinigungen (Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen, Huren wehren sich gemeinsam), die sich auch bewusst so nennen, eine gewisse Aufwertung bzw. Neutralität erhalten. Die Mitglieder der holländischen Prostituierten-Gewerkschaft benennen sich sogar mit einem gewissen Stolz als Huren. (Siehe auch: Dysphemismus-Tretmühle.)
Italienisch
Der lateinische Ausdruck dafür lautet: Cuetus In Axilla.
Cuetus In Axilla. Der Mann "dringt" in die Achselhöhle
ein. Mit dem Unterarm kann man den Druck regeln. Warum diese
Technik als italienisch bezeichnet wird, ist nicht belegt.
Kamasutra
Indisches Liebeslehrbuch aus dem 4. Jahrhundert nach Christus.
Eines der grossen kulturhistorischen Werke der Weltliteratur.
Im Kamasutra werden Ratschläge sowie Hinweise für
fast alle Bereiche von Liebe und Sexualität gegeben.
Entstammt der hinduistischen Religionslehre.
Kaviar
Hiermit wird der Kot (Scheisse) bezeichnet. Abkürzung
ist KV. Nicht selten auch als Scat bezeichnet.
Klistier
Hiermit wird eine Darmspülung bezeichnet. Dieses kann
eine medizinische Indikation sein, oder aber bspw. vor dem
Analverkehr um den Enddarm zu reinigen.
Masochismus
Die Lust, von sexueller Erregung beim Erdulden von körperlichen
oder seelischen Misshandlungen. Diese Neigung ist häufiger
bei Männern als bei Frauen anzutreffen. Der Masochist
duldet lustvoll und oft mit Genuss die Demütigungen
und Züchtigungen durch seinen Partner oder eine andere
dominierende Person und kommt dabei auch zum Höhepunkt.
Natursekt
Unter Natursekt versteht man den Urin. Die in Zusammenhang
mit Natursekt (NS) ausgelebten Sexualpraktiken reichen von
einem einfachen "Anpinkeln" des Partners bis hin
zum Trinken des Urin. Paraktiken dieser Art werden auch
als Wassersport (Watersports) oder Urinspiele bezeichnet.
Begriffe für den Urin sind NS oder Golden Shower.
Oralverkehr
Oral-Verkehr umfasst Fellatio und Cunnilingus, also die
sexuelle Befriedigung durch die Stimulation der Genitalien
mit Mund und Zunge.
Penetration
Eine Doppel-Penetration heißt, gleichzeitig zwei männlichen
Geschlechtsteile in einer oder zwei Körperöffnungen
zu haben, zum Beispiel einen in der Vagina und einen im
Anus („Sandwich-Fuck“). Aus dem Lateinischen
übersetzt bedeutet penetrare „eindringen“
oder „durchdringen“.
Plug
Analdildo oder Analstöpsel. Wird gerne bei Dehnungsspielen
verwandt.
Prostitution
(von lateinisch pro-stituere aus pro und statuere – nach vorn stellen, zur Schau stellen, preisgeben) – früher Gewerbsunzucht – bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt.
Die Prostitution als freiwilliger Berufsstand wird auch Sexarbeit oder Sexuelle Dienstleistung genannt, im Gegensatz zu Zwangsprostitution.
Die Art der Ausübung der Prostitution hat sich im Laufe der Zeit kaum verändert. Prostitution ist in praktisch jeder Kultur zu finden. Die gesellschaftliche Bewertung der Prostitution unterliegt dagegen einem starken Wandel.
Rimming
siehe Anlingus
Rollenspiele
Die Möglichkeiten, sich durch Rollenspiele anzuheizen,
sind nahezu unbegrenzt, denn es gibt unzählige Rollen:
Hure und Freier, Bauer und Magd, Lehrer und Schüler,
Kellnerin und Gast usw. Diese phantasievolle Variante kann
besonders in längeren Beziehungen das Sex-Leben wieder
beleben. Wer in einer Rolle schlüpft, kann leichter
sexuelle Hemmungen abbauen, da er in diesen Momenten spielerisch
jemand anders sein kann. Damit lassen sich auch unbewusste
oder bewusste Sex-Wünsche besser ausleben.
Russisch
Ölmassagen. Manchmal ist auch eine Intimrasur einbezogen.
Eher selten, die Frau befriedigt den Mann mit ihren Oberschenkel
d.h. der Mann "dringt" zwischen ihre Oberschenkel
ein.
Sadismus
Unter Sadismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch
sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass er einen
anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich
demütigt und quält. Beim Masochismus besteht die
sexuelle Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt
und gequält zu werden. Sadismus lässt sich nach
Ernest Borneman in drei Gruppen unterteilen: Nichtsexueller
oder psychischer Sadismus: Personen mit nicht sexuellem
oder psychischem Sadismus schikanieren Familienmitglieder
und Untergebene, quälen und demütigen Mitmenschen.
Ihr Geschlechtsleben ist vielleicht roh und brutal, aber
es ist frei von sadistischen Sexualpraktiken. Der psychische
Sadist ist sich nicht bewusst, dass seine Neigungen einen
sexuellen Ursprung haben. Sexueller oder Konjunktions-Sadismus:
Diese Personen haben das Bedürfnis, den Geschlechtsverkehr
auszuüben, indem sie anderen Menschen Schmerz zufügen
und sie demütigen. Perverser oder Kompensations-Sadismus:
Bei dieser Form des Sadismus ersetzt der Wunsch, anderen
physisch Schmerzen zuzufügen und sie psychisch zu demütigen,
das Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr. Die sexuellen
Wünsche, z.B. eine Frau auszupeitschen, leiten nicht
mehr den Geschlechtsverkehr ein und vergrößern
auch nicht den sexuellen Reiz des Koitus, sondern ersetzen
ihn ganz. Menschen Schmerzen zuzufügen ist schlichtweg
unakzeptabel. Daran noch Freude zu empfinden ist krank!
Es sei denn es geht um „Lust-Schmerz“, wenn
sadistisch angehauchte Handlungen Auslöser von schönen
Gefühlen werden oder sie intensivieren. Ein weiterer
Kick liegt in der bloßen Androhung von Gewalt, denn
jemanden Schmerzen zuzufügen, ist auch ein sich herantasten,
nicht nur an die Belastbarkeitsgrenze, sondern auch an die
Tiefe und Innigkeit einer SM-Beziehung. Um S/M-Praktiken
als lustvoll zu empfinden, müssen vorher klar definierte
Vereinbarungen getroffen werden. Wie weit die Dominanz geht,
bestimmt nur zum Teil der sadistische Part. Der Masochist
oder Sklave benutzt bestimmte Codewörter, um die Grenzen
seiner Belastbarkeit aufzuzeigen. Denn all das soll der
sexuellen Luststeigerung dienen und nicht dem wahllosen
Foltern eines anderen Menschen. Was heute als schön
empfunden wird, ist morgen schon unerträglich, was
in bestimmten Situationen gut ist, ist in anderen vollkommen
daneben.
Sado Masochismus
Ein Begriff, der die gemeinsamen Komponenten des Sadismus
und Masochismus vereint. Die sadomasochistischen Praktiken
beinhalten zum grossen Teil dominante, aber auch devote
Elemente - häufig die Unterwerfung des einen Sexpartners
unter den anderen. Sadisten empfinden Erregung/Befriedigung,
wenn sie anderen Schmerzen zufügen. Masochisten, wenn
ihnen Schmerzen zugefügt werden. In einer Sado-Maso-Beziehung
ist der Sadist dominant, der Masochist devot (unterwürfig).
S/M wurde nach den Schriftstellern Donatien Aplonse François
Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch benannt, die
sich mit Schmerz, Lust und sexueller Unterwerfung befassten.
S/M-Praktiken sollten nicht (ausschliesslich) von Anfängern
ausgeübt werden. Wichtig ist, dass man die Grenzen
kennt. Oft wird ein Passwort vereinbart, das eindeutig zu
verstehen gibt wann der Devote aufhören will. Ein "nein"
oder "aufhören" eignen sich als Passwort
schlecht, da diese Wörter meist nicht wirklich so gemeint
sind. Bekannte Wörter sind "Mayday" oder
"Kühlschrank". Abk. SM.
Safer Sex
Das Wort stammt aus den USA und wurde als Reaktion auf die
steigenden AIDS-Fälle in den 80er Jahren geprägt.
Der Name steht für generell mehr Sicherheit beim Sex.
Zum Safer Sex zählen Keuschheit, Monogamie, Petting
und gegenseitiges Wichsen. Natürlich auch das Benutzen
von Kondomen beim Oral- Vaginal- und Anal-Verkehr. Für
HIV-Infizierte wurden extra reißfeste Gummis entwickelt,
um mehr Sicherheit zu erreichen.
Schwedisch
Schwedisch bedeutet, dass die Frau den Penis des Mannes
an der Wurzel so anfasst, dass die Vorhaut straff zurück
gezogen wird. Das bewirkt, dass der Mann schneller zum Orgasmus
kommt.
Serbisch
Gespielte Vergewaltigung Die Frau wird dabei niedergeworfen,
der Mann drückt ihr die Fussgelenke über den Kopf
und dringt mit vollem Gewicht in sie ein.
Spanisch
Zwischen den Brüsten. Die Brüste der Frau müssen
entsprechend gross sein.
Spanking
Spanking steht für leichte Klappse auf den Po. Gerade
so doll, dass der Po leicht gerötet wird. Es geht um
eine softe Dominanz und ein leidenschaftliches Leidensgefühl,
nicht um Quälerei, Gewalt oder Unterdrückung.
Es ist eher ein zusätzlicher taktiler Reiz beim Sex,
der stimulierend wirken soll ... Entweder wird mit der Hand
oder speziellen Schlaginstrumenten „gespankt“.
Strap-on
Ein Strapon, auch Strap-On, ist ein Dildo zum Umschnallen (Umschnalldildo). Meist wird er von Frauen benutzt, um einen Penis zu simulieren, und damit andere Frauen oder auch Männer vaginal oder auch anal zu penetrieren. Er sieht aus wie ein fester Slip aus Leder, Latex oder Ähnlichem, welcher meist mit einem Gürtel oder Riemen um die Taille befestigt werden kann. Auf dem Band, welches durch den Schritt führt, ist an der Vorderseite ein Dildo oder auch ein Vibrator befestigt. Weitere Varianten von Strapons haben zusätzlich an der Innenseite Dildos, Vibratoren oder Ähnliches, welche zur Stimulation der Trägerin dienen. Diese innen angebrachten Dildos können sowohl vaginal als auch anal eingeführt werden (je nach Ausführung des Strapon). Einige Strapons sind so konzipiert, dass bei einer Trägerin der Schritt frei bleibt, bzw. eine Öffnung vorhanden ist. Diese dient wiederum zur sexuellen Reizung der Trägerin durch den Partner/in oder mit Sexspielzeugen. Andere Konstruktionsprinzipien von Umschnalldildos sind z. B. Gurte oder Riemen, an welchen ein Dildo befestigt ist, so dass die Gerätschaft auch am Kopf oder am Oberschenkel befestigt werden kann.
Tantra
Ähnlich dem Kamasutra ist auch das Tantra eine altindische
Liebeslehre
Tittenfick
Der Penis wird zwischen den Brüsten der Frau gerieben
uns so zum Orgasmus gebracht.
Tunnelspiel
Spiele, die, wenn sie einmal begonnen haben, nicht abgebrochen
werden können (z.B. Auftragen von Rheumasalbe auf Genitalien).
Das Spiel gleicht also für die Beteiligten der Durchschreitung
eines Tunnels.
Vibrator
Dildo, der im Inneren einen Motor hat - batteriebetrieben
oder mit Netzteilanschluss - der dadurch vibriert. Er dient
der sexuellen Stimulation und kann in die Vagina oder den
Anus eingeführt werden. Die Formen, Farben, Längen
und Materialien dieser Orgasmus-Hilfe variieren sehr: Manche
sehen aus wie Bananen, Delphine, Penisse oder Phantasiegestalten.
Aber Vibratoren haben auch unterschiedliche Funktionen:
Mal wird die Klitoris mit einem Zusatzteil mit gereizt,
mal gibt es Anal-Aufsätze. Für manche sind sie
nur für die Masturbation da, für andere ist der
Vibrator ein Teil des Sexes mit dem Partner. Außerdem
können sie je nach Belieben stärker oder schwächer
vibrieren.
Voyeur
Es gibt verschiedene Typen von Voyeuren. In vielen von uns
steckt auch einer verborgen. Zum Beispiel schauen wir uns
gern erotische Bilder an, leihen uns Pornos aus oder beobachten
gern den Partner, wie er sich beim Sex verhält. Voyeure
wollen zusehen, wie sich andere ausziehen, es erregt sie,
wenn sie nackte Körper nur beobachten können.
Extremere Voyeure finden es sogar erotischer anderen beim
Geschlechtsverkehr zuzusehen als ihn selber zu praktizieren.
Meistens befriedigen sie sich dabei selbst. Das passende
Gegenstück zum Voyeur ist der Exhibitionist der sich
gern nackt präsentiert, solchen einen Menschen zu finden
und gemeinsam Spaß zu haben, ist also die beste Art
diesen Trieb auszuleben. Wer unerwünscht andren beim
Liebesspiel zuschaut, kann sich eine Menge Ärger einhandeln
... Spanner wollen unbemerkt bleiben, denn gerade der Reiz,
das von ihnen niemand weiß, macht sie heiß.
Sie sind oft harmlos und werden selten zudringlich oder
gar handgreiflich.
Wachs
Den Partner oder die Partnerin langsam mit heissem Kerzenwachs
die Haut betröpfeln. Das schmerzt kurz und erkaltet
rasch, bis der nächste Tropfen auftrifft. Wenn die
heissen Tropfen im Stakkato kommen und von einer erogenen
Zone zur anderen tanzen, wird der Getropfte ganz schnell
kommen. Für manche S/M-Freaks ist die wächserne
Lustqual ein echtes Muss, das nicht viel Aufwands bedarf,
denn Haushaltskerzen finden Sie schon für wenig Geld
im Laden, besser verträgliche Stearinkerzen im Fachhandel.
Wer es lieber nur mit echten, teureren Bienenwachskerzen
treiben will, muss auf den Weihnachtsmarkt oder direkt zum
Imker. Aber Achtung: Kerzen sind offenes Feuer - nicht vor
lauter Lust die Bude abfackeln. Bei Hautempfindlichkeit
die Kerzenart wechseln. Billige Kerzen mit Farbe können
die Haut reizen. Schliesslich sind die Dinger ja auch nicht
für S/M und andere Spiele hergestellt.
Wiener Auster
Die Frau streckt auf dem Rücken liegend die Beine bis
zu ihrem Kopf. So kann der Mann sehr tief eindringen und
verspürt einen verstärkten Druck auf seinen Penis.
Züchtigung
Bestrafung einer/s Ungehorsamen während S/M-Spielereien.
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